Praxis & Selbsterfahrung
Das erwartet dich
Praxis & Selbsterfahrung
Welche Praktika muss ich absolvieren?
Während des Studiums sind zwei Praktika vorgesehen.
- Psychiatrisch-psychotherapeutisches Praktikum
Umfang: 250 Stunden
Dieses Praktikum wird im Bereich der teil- oder vollstationären psychiatrischen Versorgung absolviert.
- Klinisch-psychotherapeutisches Praktikum
Umfang: 100 Stunden
Mögliche Einrichtungen sind unter anderem Bereiche der psychiatrischen, psychosomatischen oder neuropsychologischen Versorgung sowie Einrichtungen der Prävention und Rehabilitation mit Bezug zur Psychotherapie.
Bis zu 50 Stunden können in Einrichtungen der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung absolviert werden.
Beide Praktika finden unter psychotherapeutischer Anleitung und Aufsicht statt.
Wann kann ich die Praktika machen?
Die Praktika können sowohl während der Semesterzeit als auch in den Semesterferien absolviert werden.
Gerade weil mehrere hundert Praxisstunden vorgesehen sind, lohnt es sich, frühzeitig zu überlegen, wie du die Praktika in deinen Studienverlauf integrierst.
Wie funktioniert die Selbsterfahrung?
Zum Studium gehören insgesamt zwei Formen der Selbsterfahrung.
- Gruppenselbsterfahrung:
45 Einheiten und bereits in den Studiengebühren enthalten. - Einzelselbsterfahrung:
15 Einheiten. Diese musst du selbst organisieren und zusätzlich bezahlen.
Für die Einzelselbsterfahrung wird eine Liste mit entsprechend qualifizierten Therapeut:innen zur Verfügung gestellt.
Warum gehört Selbsterfahrung zum Studium?
Neben fachlichen und therapeutischen Kompetenzen soll das Studium auch Selbstreflexion und Selbstregulationfördern.
Du setzt dich also nicht nur damit auseinander, wie psychotherapeutische Prozesse funktionieren, sondern auch mit deiner eigenen Rolle und deinem Umgang mit belastenden Situationen.
Und was ist mit Supervision?
Psychotherapeutische Supervision ist ebenfalls Teil des Studiums und begleitet die praktische Ausbildung.
Sie dient dazu, Erfahrungen aus der Praxis fachlich zu reflektieren und das eigene therapeutische Handeln weiterzuentwickeln.