Studieren in Tirol
🇦🇹 Du kommst aus Österreich?
Ist eine Privatuni ihr Geld wert?
Das hängt davon ab, was dir bei deinem Studium wichtig ist. Wenn du Wert auf kleinere Gruppen, persönliche Betreuung, einen gut planbaren Studienalltag und vertiefende Schwerpunkte legst, kann sich eine Privatuniversität definitiv lohnen.
An der UMIT TIROL gibt es beispielsweise besondere Schwerpunkte in der Klinischen Kinderpsychologie, der Klinischen und Gesundheitspsychologie sowie der Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie. Gerade der Bereich Klinische Kinderpsychologie wird hier besonders breit angeboten. Außerdem verbindet das Studium wissenschaftliche Grundlagen bewusst mit Praxisbezug.
Ein weiterer Vorteil: Durch die begrenzte Zahl an Studienplätzen bleiben die Gruppen überschaubar. Du bist nicht nur eine Matrikelnummer, sondern kommst relativ schnell mit Lehrenden und anderen Studierenden in Kontakt.
Ob dir diese Vorteile die Studiengebühren wert sind, ist natürlich eine persönliche Entscheidung. Wenn du aber ein planbares Studium mit engerer Betreuung suchst, bekommst du hier einiges dafür.
Wie unterscheidet sich das Studium von einer öffentlichen Uni?
Ein großer Unterschied ist die Planbarkeit.
Die Lehrveranstaltungen finden geblockt statt – meistens an etwa zwei, manchmal drei Tagen pro Woche. Dadurch bleiben dir unter der Woche freie Tage, an denen du beispielsweise arbeiten, ein Praktikum machen oder lernen kannst. Ein Wochentag ist laut Studienorganisation fix lehrveranstaltungsfrei.
Auch die Prüfungen sind anders über das Semester verteilt: Statt einer großen Prüfungsphase am Semesterende finden sie studienbegleitend statt, meistens zwei bis drei Wochen nach Abschluss einer Lehrveranstaltung.
Dazu kommen weitere Vorteile:
- kleinere Gruppen
- keine klassischen Wartelisten für Seminare oder Praktika
- direkterer Kontakt zu Lehrenden
- besser planbare Betreuung
- Studium in Regelstudienzeit gut möglich
- Studium und Nebenjob lassen sich vergleichsweise gut kombinieren
Die UMIT TIROL weist selbst darauf hin, dass aufgrund der begrenzten Teilnehmer keine Wartezeiten auf Seminare oder Praktika entstehen und dadurch der Bachelor in den vorgesehenen sechs Semestern absolviert werden kann.
Ist mein Abschluss anerkannt?
Du studierst an einer akkreditierten österreichischen Privatuniversität und schließt den Bachelor mit einem Bachelor of Science in Psychologie bzw. den Master mit einem Master of Science in Psychologie ab. Die Studienangebote der UMIT TIROL unterliegen der Qualitätssicherung durch die AQ Austria.
Wichtig ist aber die Unterscheidung zwischen Studienabschluss und Berufsberechtigung.
Wenn du beispielsweise Klinische Psychologin bzw. Klinischer Psychologe werden möchtest, brauchst du in Österreich nach Bachelor und Master in Psychologie mit insgesamt 300 ECTS noch die gesetzlich vorgesehene postgraduale Ausbildung.
Der Abschluss eröffnet dir also die entsprechenden Wege – manche Berufe verlangen danach aber noch eine zusätzliche Ausbildung.
Welche Master kann ich nach dem Bachelor machen?
Nach deinem Bachelor in Psychologie kannst du zum Beispiel direkt mit dem Master Psychologie weitermachen.
An der UMIT TIROL startet außerdem ab dem Wintersemester 2026/27 der Master Psychotherapie. Ein Bachelorabschluss in Psychologie zählt zu den möglichen Zugangsvoraussetzungen. Der Master ist Bestandteil des neuen akademischen Ausbildungswegs nach dem österreichischen Psychotherapiegesetz 2024. Achtung!: Wenn du jedoch deinen Bachelor in Psychologie machst und dich anstelle des Masters der Psychologie für den Master in Psychotherapie inskribierst, bist du kein*e Psycholog*in! Diesen Titel darfst du erst führen, wenn du einen Bachelor- und Masterabschluss der Psychologie im Ausmaß von 300 ECTS vorführen kannst.
Wenn du später promovieren möchtest, kommt anschließend auch ein Doktorat infrage. Für das Doktoratsstudium Psychologie an der UMIT TIROL wird ein Master-, Magister- oder Diplomabschluss in Psychologie oder ein vergleichbarer universitärer Abschluss vorausgesetzt. Ein anderer Masterabschluss bedeutet daher nicht automatisch eine Zulassung – die Vergleichbarkeit wird gegebenenfalls geprüft.
Kann ich später Klinische Psychologin oder Psychotherapeutin werden?
Ja – aber es sind zwei unterschiedliche Berufswege und auch n.
Für die Klinische Psychologie brauchst du ein abgeschlossenes Bachelor- und Masterstudium Psychologie mit insgesamt 300 ECTS und anschließend die gesetzlich vorgeschriebene postgraduale Ausbildung.
Für die Psychotherapie gibt es seit dem Psychotherapiegesetz 2024 einen neuen akademischen Ausbildungsweg. Die UMIT TIROL bietet dazu ab Herbst 2026 einen Master Psychotherapie an, an den weitere praktische bzw. fachliche Ausbildungsbestandteile bis zur Berufsberechtigung anschließen.
Du musst dich also am Anfang des Bachelorstudiums noch nicht entscheiden.
🇮🇹 Du kommst aus Italien oder Südtirol?
Wird mein österreichischer Abschluss später in Italien bzw. Südtirol anerkannt?
Hier musst du zwischen akademischer Anerkennung und beruflicher Anerkennung unterscheiden.
Wenn du deinen österreichischen Abschluss beispielsweise für ein weiteres Studium oder einen italienischen akademischen Titel benötigst, kann ein akademisches Anerkennungsverfahren erforderlich sein.
Möchtest du hingegen in Italien in einem reglementierten Beruf wie Psychologin/Psychologe arbeiten, ist die berufliche Anerkennung entscheidend. Ein österreichischer Abschluss bedeutet deshalb nicht automatisch, dass du ohne weiteres Verfahren in Italien tätig werden kannst.
Das klingt komplizierter, als es sein muss: Wichtig ist vor allem, dass du frühzeitig weißt, wo du später arbeiten möchtest, damit du rechtzeitig prüfen kannst, welche Unterlagen dafür notwendig sind.
Kann ich danach in Italien als Psychologin arbeiten?
Grundsätzlich ja – allerdings musst du deine Berufsqualifikation anerkennen lassen.
Für eine in einem anderen EU-Staat erworbene Qualifikation als Psychologin oder Psychologe ist in Italien das Ministero della Salute für das Anerkennungsverfahren zuständig. Dabei werden deine Ausbildung und deine Berufsqualifikation geprüft. Das Verfahren kann entweder zur Anerkennung führen oder – wenn wesentliche Unterschiede festgestellt werden – mit zusätzlichen Ausgleichsmaßnahmen verbunden sein.
Für die tatsächliche Berufsausübung kommen anschließend die italienischen berufsrechtlichen Vorgaben und die Eintragung bei der zuständigen Psychologenkammer hinzu.
Kurz gesagt: Dein Studium in Österreich schließt eine spätere Tätigkeit in Italien nicht aus. Du solltest dich aber einige Zeit vor Studienabschluss mit dem Anerkennungsverfahren beschäftigen.
Wie funktioniert das österreichische Gesundheitssystem?
In Österreich funktioniert medizinische Versorgung größtenteils über die gesetzliche Krankenversicherung.
Wenn du versichert bist, kannst du beispielsweise zu Vertragsärzt – oft erkennst du sie an Begriffen wie „Kassenarzt“ oder „Alle Kassen“ – sowie in öffentliche Krankenhäuser gehen. Für manche Leistungen gibt es trotzdem Selbstbehalte oder Gebühren, beispielsweise für Medikamente.
Wenn du aus Italien kommst und dort weiterhin versichert bist, ist für dich vor allem die Europäische Krankenversicherungskarte (die blaue Sanitätskarte) wichtig. Damit kannst du während eines vorübergehenden Studienaufenthalts medizinisch notwendige Leistungen im öffentlichen österreichischen Gesundheitssystem in Anspruch nehmen.
Falls du neben dem Studium in Österreich arbeitest oder Österreich zu deinem dauerhaften Lebensmittelpunkt wird, können andere Versicherungsregeln gelten.
Für dich kann außerdem wichtig sein: Die ÖGK und der Südtiroler Sanitätsbetrieb haben ein zwischenstaatliches Abkommen für Studierende aus Südtirol. Das bedeutet für dich, dass du pro Semester deine Inskriptionsbestätigung und deine Sanitätskarte an die ÖGK Tirol senden kannst und versichert wirst.
Die Rückseite der blauen Gesundheitskarte dient gleichzeitig als Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK; auf Italienisch: TEAM – Tessera europea di assicurazione malattia). Sie kann in den europäischen Staaten sowie in den gleichgestellten Ländern Schweiz, Liechtenstein, Island und Norwegen verwendet werden.
Brauche ich eine österreichische Krankenversicherung?
Wenn du weiterhin über Italien versichert bist und dich für dein Studium nur vorübergehend in Österreich aufhältst, kannst du deine Italienische Gesundheitskarte verwenden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dich mit deiner italienischen Sanitätskarte und deiner Inskriptionsbestätigung im Rahmen der zwischenstaatlichen Krankenversicherung bei der ÖGK anzumelden.
Kann ich als Südtiroler eine Studienbeihilfe bekommen?
Ja – auch wenn du in Österreich studierst, kannst du grundsätzlich eine Studienbeihilfe des Landes Südtirol beantragen.
Die Förderung wird jährlich für Studierende an Universitäten und Fachhochschulen vergeben, unabhängig davon, ob die Hochschule im In- oder Ausland liegt. Entscheidend sind die jeweiligen Voraussetzungen der Ausschreibung.
Berücksichtigt werden dabei vor allem:
- die wirtschaftliche Situation deiner Familie
- dein Studienerfolg
- die Einhaltung der vorgesehenen Studiendauer (inkl. Toleranzzeit)
- ob du bereits andere Förderungen für dasselbe Studium erhältst
Die Höhe der Beihilfe wird individuell berechnet.
In der Regel musst du einmal jährlich, meist zwischen Mitte September und Ende Oktober deinen Antrag stellen. Der Antrag erfolgt online über myCIVIS, auch wenn du bereits in Österreich wohnst.
Wichtig bei Privatuniversitäten:
Unter bestimmten Voraussetzungen kann zusätzlich ein Beitrag zu den Studiengebühren gewährt werden. Deshalb lohnt es sich besonders, die Förderung zu prüfen.
Unser Tipp: Auch dann ansuchen, wenn du nicht sicher bist, ob du Anspruch hast – die Entscheidung hängt von mehreren Faktoren ab.
Wie unterscheidet sich das Notensystem?
Hier wartet eine größere Umstellung auf dich.
In Österreich gilt grundsätzlich:
1 = Sehr gut
2 = Gut
3 = Befriedigend
4 = Genügend
5 = Nicht genügend
Eine 1 ist also die beste Note und eine 5 bedeutet nicht bestanden.
🇩🇪 Du kommst aus Deutschland?
Warum sollte ich für Psychologie nach Österreich kommen?
Ein ziemlich offensichtlicher Grund: Hier gibt es keinen Numerus clausus.
Das Bachelorstudium Psychologie an der UMIT TIROL unterliegt keiner Zulassungsbeschränkung wie einem NC. Voraussetzung ist eine entsprechende Hochschulzugangsberechtigung.
Dazu kommen die kleineren Gruppen, der geblockte Stundenplan, studienbegleitende Prüfungen und die Möglichkeit, neben dem Studium einer geregelten Arbeit oder einem Praktikum nachzugehen.
Und unabhängig vom Studium: Einige Jahre in einem anderen Land gelebt und studiert zu haben, kann persönlich ziemlich wertvoll sein. Du wirst selbstständiger, lernst ein anderes Hochschulsystem kennen und sammelst Erfahrungen, die du zu Hause vermutlich nicht gemacht hättest.
Und keine Sorge: Tirol ist kulturell jetzt auch kein völliger Sprung ins kalte Wasser. 😉
Ist mein österreichischer Abschluss in Deutschland anerkannt?
Ein österreichischer Universitätsabschluss ist zunächst ein regulärer europäischer Universitätsabschluss. Die Psychologiestudiengänge der UMIT TIROL orientieren sich außerdem an Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und am EuroPsy-Rahmen. Der Bachelor berücksichtigt zudem Inhalte der deutschen Approbationsordnung für Psychotherapeut*innen.
Trotzdem gilt: Anerkennung ist nicht dasselbe wie automatische Zulassung.
Wenn du nach dem Bachelor beispielsweise an einer deutschen Universität einen bestimmten Master beginnen möchtest, prüft diese Universität selbst, ob dein Bachelor hinsichtlich ECTS, Modulen und fachlichen Inhalten ihre Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
Deshalb lohnt sich: Wenn du schon weißt, welchen Master du später in Deutschland machen möchtest, schau dir dessen Zulassungskriterien frühzeitig an.
Wichtig!: eine Absolventin hat für deutsche Studierende zusammengefasst, an welchen deutschen Universitäten der Abschluss der UMIT TIROL anerkannt wurde (Stand 2025):
Kann ich danach einen Psychologie-Master in Deutschland machen?
Grundsätzlich kannst du dich mit deinem Bachelor bewerben.
Ob du tatsächlich zugelassen wirst, entscheidet aber die jeweilige Universität. Sie schaut sich beispielsweise an:
- welche psychologischen Grundlagenfächer enthalten sind
- wie viele ECTS du in Statistik und Forschungsmethoden absolviert hast
- welche klinischen Inhalte enthalten sind
- ob zusätzliche Zugangsvoraussetzungen bestehen
Du bist mit einem österreichischen Bachelor also nicht automatisch ausgeschlossen – aber auch nicht automatisch für jeden beliebigen deutschen Master zugelassen.
Gerade wenn du bereits einen bestimmten Master im Blick hast, lohnt sich ein Vergleich der Curricula.
Wie unterscheidet sich das Notensystem?
Hier wartet keine große Umstellung auf dich.
In Österreich gilt grundsätzlich:
1 = Sehr gut
2 = Gut
3 = Befriedigend
4 = Genügend
5 = Nicht genügend
Eine 1 ist also die beste Note und eine 5 bedeutet nicht bestanden.
Damit ist die Grundlogik praktisch dieselbe wie an deutschen Hochschulen – nur dass in Deutschland häufig noch feinere Abstufungen wie 1,3 oder 1,7 für Klausuren verwendet werden.
Kann ich BAföG bekommen, wenn ich in Österreich studiere?
Ja, Auslands-BAföG kann grundsätzlich auch für ein Studium in Österreich möglich sein.
Ob und in welcher Höhe du Förderung bekommst, hängt von deiner persönlichen und familiären Situation sowie den gesetzlichen Voraussetzungen ab. Für ein Studium im Ausland sind besondere Auslands-BAföG-Ämter zuständig.
Auch wenn du in Deutschland bisher kein BAföG erhalten hast, kann es sich lohnen, einen Anspruch auf Auslands-BAföG prüfen zu lassen.
Unser Tipp: Nicht erst kurz vor Semesterbeginn kümmern. Die Bearbeitung kann dauern.
🇨🇭 Du kommst aus der Schweiz?
Wird mein Bachelor in der Schweiz anerkannt?
Hier ist eine wichtige Unterscheidung nötig.
Für einen Bachelorabschluss in Psychologie gibt es bei der Schweizer Psychologieberufekommission keine berufliche Anerkennung: Die PsyKo ist für die Anerkennung ausländischer Psychologieabschlüsse auf Master-Niveau und für bestimmte Weiterbildungstitel zuständig. Bachelorabschlüsse fallen nicht in dieses Anerkennungsverfahren.
Wenn du nach deinem Bachelor an einer Schweizer Universität einen Master machen möchtest, entscheidet deshalb die jeweilige Hochschule, ob sie deinen Bachelor und deine bisherigen Studienleistungen für die Zulassung anerkennt.
Für die spätere geschützte Berufsbezeichnung Psychologin/Psychologe in der Schweiz ist dagegen der Master entscheidend. Ein im Ausland erworbener Psychologie-Master muss dafür gegebenenfalls von der PsyKo anerkannt werden.
Kann ich danach einen Master an einer Schweizer Universität machen?
Grundsätzlich ja – du kannst dich mit deinem österreichischen Bachelor bei Schweizer Hochschulen bewerben.
Die konkrete Universität entscheidet allerdings selbst über deine Zulassung und prüft beispielsweise deine ECTS, Studieninhalte und Methodenfächer.
Deshalb lohnt es sich, wenn du schon weißt, dass du später zurück in die Schweiz möchtest, frühzeitig die Voraussetzungen deiner Wunschuniversität anzusehen.
Ein österreichischer Bachelor bedeutet also nicht automatisch eine Zulassung zu jedem Schweizer Master – aber er schließt sie keinesfalls aus.
Welche Voraussetzungen gelten in der Schweiz für Psychotherapie?
In der Schweiz ist der Berufsweg klar geregelt.
Wenn du später psychotherapeutisch arbeiten möchtest, brauchst du zunächst einen Masterabschluss in Psychologie bzw. einen als gleichwertig anerkannten ausländischen Abschluss. Außerdem müssen ausreichend Studienleistungen in klinischer Psychologie und Psychopathologie vorhanden sein. Danach folgt eine akkreditierte psychotherapeutische Weiterbildung.
Wenn dein Psychologieabschluss aus Österreich stammt, muss die Psychologieberufekommission (PsyKo) die Gleichwertigkeit prüfen, bevor du damit den entsprechenden schweizerischen Berufsweg einschlagen kannst.
Wenn du bereits weißt, dass du später in die Schweiz zurück möchtest, solltest du deshalb während des Studiums besonders darauf achten, genügend klinisch-psychologische und psychopathologische Inhalte zu absolvieren.
Was passiert mit meiner Schweizer Krankenversicherung?
Du musst deine Schweizer Krankenversicherung nicht automatisch aufgeben, nur weil du in Österreich studierst.
Wenn du weiterhin in der Schweiz versichert bist, solltest du dir deine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC/EKVK) mitnehmen. Sie gilt auch in Österreich und ermöglicht bei einem vorübergehenden Aufenthalt den Zugang zu medizinisch notwendigen Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems.
Ob du zusätzlich oder stattdessen eine österreichische Versicherung brauchst, hängt davon ab, wo dein Lebensmittelpunkt liegt und ob du beispielsweise in Österreich arbeitest.
Falls du keine entsprechende Versicherung mehr über die Schweiz hast, kann unter bestimmten Voraussetzungen auch eine studentische Selbstversicherung bei der ÖGK möglich sein.
Also: ein bisschen Papierkram – aber nichts, was sich nicht klären lässt.
Wie teuer ist das Leben in Österreich verglichen mit der Schweiz?
Die gute Nachricht: Viele Alltagsausgaben werden dir in Österreich wahrscheinlich günstiger vorkommen als in der Schweiz.
Vor allem bei Gastronomie, Dienstleistungen und vielen täglichen Ausgaben merkst du häufig einen Unterschied. Ganz billig ist Tirol allerdings nicht – besonders beim Wohnen können Innsbruck und Umgebung teuer sein.
Deshalb hängt dein tatsächliches Monatsbudget vor allem davon ab:
- ob du allein oder in einer WG wohnst
- ob du in Innsbruck, Hall oder außerhalb wohnst
- wie oft du auswärts isst
- ob du ein Auto brauchst
- wie viel du in deiner Freizeit unterwegs bist
Die Wohnkosten sind auch österreichweit inzwischen ein großer Budgetposten: Statistik Austria weist für Hauptmietwohnungen im ersten Quartal 2026 durchschnittlich rund 10,50 Euro Miete inklusive Betriebskosten pro Quadratmeter aus; Tirol bzw. studentische Wohnungen können davon deutlich abweichen.
Unser Tipp: Rechne dir vor Studienbeginn einmal ein realistisches Monatsbudget mit Miete, Essen, Öffis, Versicherung und Freizeit durch. Dann weißt du ziemlich schnell, womit du rechnen musst.